Kiez Klub Hessenwinkel
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Verabschiedung

Jeder Abschied ist auch ein neuer Anfang
Nun ist er da der Tag, auf den die Leiterin des Kiezklubs Rahnsdorf Ina Meißner mit einem lachenden und einem weinenden Auge gewartet hat. Der Tag der Verabschiedung in die Altersteilzeit. 20 Jahre hat sie den Kiezklub geleitet und ihn nicht nur groß, sondern auch erfolgreich gemacht. Grund genug, sie mit einem Fest zu ehren. Etwa 80 Gäste waren gekommen, allen voran ihre Chefs aus dem Bezirksamt Treptow-Köpenick. Mit humorvollen Worten dankte der Leiter des Sozialamtes Herr Meißner seiner Namensvetterin für Verstand, Klugheit und viel Herz, die sie in die Arbeit eingebracht hat. „Ganz gleich, ob es ihr gut oder schlecht ging, immer hatte sie für andere ein offenes Ohr.“
Ihre Gruppenleiterin Frau Krause lobte vor allem Frau Meißners Kreativität, die u.a.in so ausgefallenen Veranstaltungen wie Wünschelrutengehen oder einer phantasievollen Ausstellung über “ Pusteblumen“ zum Ausdruck kam. „Von außen wirkt der Kiezklub grau und kantig“, sagte Frau Krause.“Doch innen ist er voller Wärme. Das hat Frau Meißner geprägt, dafür hat sie auch gestritten, für den Ausbau der Kellerräume, den Fahrstuhl und für neue Fenster.“
Zu den zahllosen Gratulanten, die Frau Meißner Dank sagen wollten, gehörte auch die Mitbegründerin des Nachbarschaftszentrums (jetzt Kiezklub) Ursel Höft. Sie hob die vertrauensvolle Atmosphäre und streitbare Zusammenarbeit hervor.
Die Gruppen des Hauses bedankten sich mit kleinen Darbietungen, so z.B. der Chor, die verschiedenen Tanzgruppen, die Instrumentalgruppe, die Gitarrenschule Wohmann, die Kindertanzgruppe und Künstler als Überraschungsgäste. Auch die Volkssolidarität, die Sozialkommission, der Bürgerverein Rahnsdorf e.V. und der Seniorenbeirat bedankten sich für das gute Miteinander.
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„So viel des Lobes macht mich ganz schwindlig“, antwortete Frau Meißner. „Diese Tätigkeit war für mich nicht nur Beruf, sondern Berufung. Ich habe viele interessante Menschen kennengelernt, konnte Veranstaltungen und Ausstellungen organisieren, die mir am Herzen lagen, und wollte immer, dass das Haus offen ist für Menschen, die nicht allein sein wollen.“ Mit einem Lavendeltopf, den ein Staffelstab zierte, übergab sie die Leitung des Kiezklubs an Frau Juse, die mit allen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern diesen Tag ganz wunderbar gestaltet hatte.nicht vorhanden
Text: Marita Wetzstein, Fotos: Gottfried Schröter

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